Sternwarte: Warum Personarium aussieht wie eine Nacht am Himmel
Jede Oberfläche erzählt eine Geschichte, auch wenn niemand sie ausspricht. Die Geschichte von Personarium heißt Sternwarte: eine private Beobachtungskuppel nach Mitternacht — still, klar, weit.
Mitternachtsblau statt Schwarz
Der Hintergrund von Personarium ist kein reines Schwarz. Es ist ein tiefes Mitternachtsblau, das nach vorn hin in etwas hellere Flächen übergeht — für Karten, Eingabefelder und Titelleisten. Reines Weiß und reines Schwarz kommen in der ganzen App nicht vor. Der Effekt: Der Bildschirm wirkt wie ein Nachthimmel, nicht wie ein ausgeschalteter Fernseher.
Ein Akzent, kein Feuerwerk
Personarium erlaubt sich pro Ansicht genau einen Eisblau-Schwerpunkt — meistens den einen Hauptbutton oder einen aktiven Zustand. Alles andere bleibt zurückhaltend: gedämpftes Grau-Blau für Text, feine Trennlinien, kaum sichtbare Ränder. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen das, was viele KI-Produkte tun: bunte Verläufe, blinkende Badges, ein zweiter und dritter Akzent, der um Aufmerksamkeit konkurriert. Eine Sternwarte blinkt nicht.
Zwei Schriften, zwei Aufgaben
Für Überschriften und die Wortmarke nutzt Personarium Fraunces, eine Serifenschrift mit ruhigem, leicht literarischem Charakter. Für alles andere — Buttons, Formulare, Fließtext — kommt Karla zum Einsatz, eine klare, gut lesbare Grotesk. Beide Schriften liegen der App direkt bei; es gibt keine Verbindung zu einem Schriftarten-Server im Hintergrund, auch das gehört zum Datenschutz-Versprechen.
Mondgold für die Stimme der Charaktere
Ein zweiter, warmer Ton — ein gedecktes Mondgold — taucht nur an einer einzigen Stelle auf: dort, wo die Stimme deiner Charaktere spricht, kursiv in Fraunces gesetzt. Zitate, literarische Momente, die leise Ansprache in einem leeren Gespräch. Überall sonst bleibt die Oberfläche in ihrer kühlen Eisblau-Welt. Zwei Akzente an derselben Stelle gibt es nirgends — genau das hält die Ruhe.
Kühl, aber nie kalt — eine private Sternwarte nach Mitternacht.